Dauerausstellung

Dauerausstellung
Famille qui observe l'animation de Bruno Stefanini dans la salle des chevaliers

Grandson: 1000 Jahre Geschichte

Die Dauerausstellung erstreckt sich über mehr als 1’000 m², verteilt auf 15 Räume und 4 Stockwerke. Sie erzählt die Geschichte des Schlosses vom Bau des ersten Turms um 950 bis in die Gegenwart: vom Aufstieg der Familie von Grandson über die Burgunderkriege bis zu den späteren Umbauten des Bauwerks.

Im Verlauf des Rundgangs wird das Schloss selbst zum roten Faden der Erzählung. Seine Säle, seine Architektur und die Spuren der Jahrhunderte treten in Beziehung zu Modellen, Projektionen, Illustrationen und Hörgeschichten. So verbindet die Ausstellung Bauwerk und historische Quellen zu einer aktuellen, zugänglichen und differenzierten Lesart von tausend Jahren Geschichte.

In drei Fragen durch tausend Jahre

Der Rundgang ist um drei grosse Fragen aufgebaut:

Warum ein so grosses Schloss?
Vom ersten Turm um 950 bis zu den Bauarbeiten unter Otto I. von Grandson erzählt das erste Kapitel den Aufstieg eines bedeutenden Waadtländer Adelsgeschlechts und den Bau einer Festung im Zentrum eines ausgedehnten Territoriums.

Wie hat Grandson Geschichte geschrieben?
Das zweite Kapitel führt mitten in die Burgunderkriege: die Belagerung des Schlosses, die Schlacht vom 2. März 1476, Karl der Kühne und die Aufteilung einer legendär gewordenen Beute.

Wer braucht heute noch ein Schloss?
Das letzte Kapitel verfolgt die Wandlungen des Bauwerks: von den Berner und Freiburger Vögten über private Eigentümer bis zu den Stiftungen, die heute seinen Erhalt und seine Vermittlung sichern.

Erzählungen und ihre Quellen

Projektionen, Modelle, Illustrationen, Stimmen und Musikkompositionen lassen die verschiedenen Epochen lebendig werden. Angelehnt an die Chroniken von Diebold Schilling greift eine zeitgenössische Bildsprache die Formen und Farben des 15. Jahrhunderts auf.

Die Ausstellung stellt den Erzählungen zugleich die Quellen gegenüber, die sie überliefert haben. Sie ordnet insbesondere die Burgunderkriege in ihren europäischen Kontext ein und hinterfragt die Mythen, die sich um diese Ereignisse gebildet haben.

Eine Ausstellung für mehrere Generationen

Der Hauptrundgang richtet sich insbesondere an Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Für Kinder von 2 bis 8 Jahren begleiten neun Tiere einen Sinnesparcours mit Entdeckerkisten aus Holz, die zum Erforschen und Entdecken einladen.

Wer den Besuch vertiefen möchte, findet zusätzliche Inhalte zur Architektur, zu den historischen Quellen und zu den gezeigten Techniken.

Dank eines Lifts und mehrerer Hebeplattformen sind rund 80 % des Rundgangs für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.

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